Lage und Entstehung von Brandscheid |
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Brandscheid liegt am südwestlichen Ende des Schneifel-Höhenrückens, einem Bergrücken, der sich bis Ormont hinzieht. Die Höchste Erhebung der Schneifel ist der "Schwarze Mann" mit 698. Der Ortskern liegt auf einer Höhe von 530- 560m, der Ortsteil Unterbrandscheid(Brandscheider Hof) auf ca. 450m und der Ortsteil Schneifel auf ca. 550m Höhe. Der Ortskern war ursprünglich ein Haufendorf, das sich mit der Zeit zu einem STraßendorf entwickelte. Die Ortsteile Unterbrandscheid und Schneifel kann man als eine Gehöftgruppe bezeichnen. |
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Der Ort entstand wohl in einer Rodungsperiode im Gebiet des Bannforstes der Abtei Prüm in einem Vertrag aus dem Jahre 1286 zwischen dem Abt Walther von Prüm und Heinrich und Gerhard von Schönecken wird ein Wald Brandscheit erwähnt. Der ortsname, bestehend aus beiden Silben "brand" und "scheid" erklärt sich somit als ein ort, der dort entstand, wo Wald durch Brand gerodet wurde und entsprechend viele Holzscheite anfielen. Es mag aber auch sein, dass die Silbe "scheid" damit zu tun hat, dass das Gelände dort eine Art Scheide darstellt, eine Wasserscheide. Nach Westen fällt das Gelände ab zum Alfbachtal und ebenso zum Osten, wo auch einige kleine Bäche entspringen. |
| Der vorhin erwähnte Abt Walther von Prüm war der 34. Abt des klosters(und Graf von Flandern). In einer Prümer Urkunde aus dem Jahre 1273 werden Heinrich und Wirich von Brandscheid genannt. Wirich wird auch benannt als Dechant des Stiftes " Userer Lieben Frau" zu Prüm. Von ihm kaufte sein " Magen" - wohl ein Verwandter - den Busch Aspe, der bei BLeialf liegt. Da die Namen von Brandscheid in vielen Urkunden und Schriftstücken in einem Zeitraum von 200- 300 Jahren immer wieder genannt werden, darf man wohl annehmen, dass sie ein angesehenes Rittergeschlecht in der Eifel waren. In einer Urkunde aus dem Jahre 1304 werden genannt: Heinrich, genannt "Freymann" von Brandscheid und Gobelin von Brandscheid. Und 1343 und 1357 wird ein Johann von Brandscheid erwähnt als Burgmann in Schönecken. Schon 1336 hatte Hartrad von Schönecken ihn mit Sefferweich als Schöneckener Burglehen belehnt. |